Sherlock: A Scandal in Belgravia [Review]

Veröffentlicht: 2. Januar 2012 in Reviews, Sherlock BBC
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© BBC

Ein neues Jahr, eine neue Staffel Sherlock – besser kann 2012 eigentlich nicht beginnen. Vor allem wenn das neue Jahr mit einer so tollen Folge wie A Scandal in Belgravia eingeläutet wird. Die Macher von Sherlock konnten das Niveau der letzten Folge halten und mit Irene Adler wird nicht nur eine interessante neue Figur eingeführt, sondern auch zu Sherlocks (emotionaler) Entwicklung beigetragen.

Um nicht zu viel zu spoilern, habe ich einfach ein paar Dinge aufgeschrieben, die mir in A Scandal in Belgravia besonders gefallen haben:

  • Der Cliffhanger der letzten Staffel wird auf bravuröse Weise gelöst, außerdem wird die Handlung wieder in die Echtzeit, d.h. von März 2011 nach Weihnachten/Neujahr 2012, verlegt
  • Sherlock trägt den berühmten Deerstalker (Bilder davon gibt es auf Johns Blog)
  • Sherlock ist in zwei Szenen nur mit einem Bettlaken bekleidet zu sehen – und eine davon spielt im Buckingham Palace!
  • Beim ersten Treffen zwischen Irene Adler und Sherlock muss dieser feststellen, dass auch seine Beachtungsgabe an Grenzen stößt (Irene ist für ihn im wahrsten Sinne des Wortes ein einziges Rätsel)
  • Die entrüsteten Gesichter von Sherlock, John und Mrs. Hudson, nach Mycrofts „Shut up, Mrs Hudson!“-Ausbruch
  • Sherlock spielt Violine
  • Sherlock entschuldigt sich bei Molly, nachdem er sie an Weihnachten bloß gestellt hat, und scheint etwas für Irene zu empfinden. Überhaupt scheinen ihn die Meinungen seiner Mitmenschen mehr zu interessieren als noch vor „The Great Game“
  • … und viele, viele weitere Dinge.

Kritik gibt es an A Scandal in Belgravia nicht viel auszusetzen. Gut, es ist nicht besonders logisch, dass jemand, der in die Bakerstreet 221b einbricht und eine Geisel nimmt, auf Sherlocks Anweisung hin seine Männer aus dem Haus schickt, damit Sherlock ihn anschließend außer Gefecht setzten kann. Aber dieser Fehler fällt bei der ansonsten überragenden Folge kaum ins Gewicht.

Auch dass Irene Adler ihren Lebesunterhalt als Domina verdient, war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber sie ist nicht nur eine ebenbürtige Gegenspielerin für Sherlock, sondern auch ein erfrischender Kontrast zum kühlen und bisher immer sehr emtionslosen Detektiv. Bleibt nur zu hoffen, dass Irene Adler und die „Romanze“ zwischen ihr und Sherlock nicht auf diese Folge beschränkt bleiben – das Ende gibt jedenfalls Hoffnung darauf, dass Miss Adler noch in weiteren Episoden auftauchen wird.

Bewertung: 5/5

Irene Adler / © BBC

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